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Party after Party

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Schon wieder ist so viel Zeit vergangen, dass ich mich erstmal fragen musste: „Wo war ich denn überhaupt stehengeblieben beim letzten Mal?“, als ich angefangen habe diesen Blogbeitrag zu verfassen. Das ließ sich zum Glück leicht herausfinden, es war Ende November.  Ich war froh, dass ich pünktlich zum letzten Donnerstag des Monats nochmal die Tailoring Class besuchen konnte, um bei den Projekt zum Herstellen von Binden mal wieder zu unterstützen, wo ich dann wieder verschiedene Stoffe zugeschnitten habe und das am darauffolgenden Freitag dann gleich noch in meinen fälligen Monatsbericht schreiben konnte und dieser so gleich etwas weniger einseitig war, da auch dank unserer Visaprobleme meine Arbeit letzten Monat irgendwie weniger vielfältig war.  An eben jenen Freitag hatte es auch mal wieder richtig stark geregnet, sodass ich dann fast eine halbe Stunde zu spät kam, um mal eine Zeit zu erwischen, in der der Regen weniger stark war. Das war dann auch gar nicht schlimm. B...

Ein lachendes und ein weinendes Auge

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Die vorletzte Woche ging erst einmal mit meiner Erkältung weiter. Auf Arbeit war ich die ganze Zeit total fertig und habe nicht so viel zustande gebracht und auch bei der Luganda-Stunde am Montag hat mir einfach jegliche Konzentration gefehlt. Dienstag sollten Philipp und ich dann auch noch einen Test schreiben. Und ich dachte, solche Schuldinge wären erstmal vorbei. Das einzig Gute dabei war wenigstens, dass wir beide gleich unvorbereitet waren, obwohl ich wohl trotzdem noch einen kleinen Vorteil hatte, da ich bis jetzt keinen Unterricht verpasst habe. Wir mussten dann auch beide erstmal anfangen zu lachen, als wir nicht mal die Aufgabenstellungen verstanden haben. Naja, als das geklärt war, fand ich es zumindest gar nicht mehr soo schwer, was wohl daran lag, dass keine genauen Vokabeln abgefragt wurden, sondern einfach nur gefordert war: „Schreib einfach mal auf, was du weißt“ Nach unserem Test haben wir uns auch entschlossen gleich nach Hause zu gehen, sodass ich mich noch ein bi...

Etwas Ingwertee mit Zitrone

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Samstag vor zwei Wochen (ja ich habe das Blogschreiben etwas vernachlässigt) habe ich mich sogar mal am Wochenende auf den Weg zu HUYSLINCI gemacht. Daher hat mein Wecker dann schon um 6 Uhr geklingelt, sodass ich mich rechtzeitig mit den Brassband-Mitgliedern treffen konnte. Ein Kollege, der für die Brassband zuständig ist, hatte mich ein paar Tage zuvor überredet, sie zu einer Veranstaltung, wo sie einen Auftritt hatten, zu begleiten. An der Nkumba-University fand nämlich die Zeugnisverleihung statt und die Brassband hat diese mit Musik eröffnet und auch am Ende wieder abgeschlossen.  Es war schön die Band einmal in voller Montur und in Aktion zu erleben. Zu einer so festlichen Veranstaltung haben sie auch besondere Anzüge und solche Hüte, wie man sie vielleicht aus amerikanischen Filmen kennt, getragen. Dennoch zog sich die Feier eine ganze Weile und es war wieder einmal etwas schwierig Anschluss zu finden bei den anderen aufgrund der Sprache und ich persönlich hatt...

Von Äpfeln und Schokolade

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Meine letzte Arbeitswoche ist am Freitag dann ausgeklungen, als ich nochmal bei der Computerklasse war und mich mit einer meiner Deutschschülerinnen getroffen habe.  Diesmal war ich bei ersterem auch etwas nützlicher und habe eine Schülerin (die wie ich glaube erst vor kurzem dazugekommen ist) in Word eingeführt- also erklärt, was man alles wo machen kann und bin dann auch noch zum Üben etwas dageblieben, sodass sie die Möglichkeit zum Nachfragen hatte.  Am Nachmittag hat sich meine Deutschschülerin dann etwas verspätet, wodurch ich nach der Mittagspause mit zwei Kollegen einfach noch etwas entspannt hatte, da diese auch nicht viel zu tun hatten. Irgendwie hat mich das auch etwas beruhigt, dass ich auf Arbeit nicht die Einzige bin, die manchmal etwas Zeit übrighat.  Dann ging es aber schließlich doch noch los und meine Deutschschülerin war echt lieb. Sie hat mir nämlich einen Apfel mitgebracht. Entweder einfach als Dankeschön oder als verfrühtes Geburtstagsgeschen...

Mein grüner kleiner Finger

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Eine neue Woche ging los und im Garten in HUYSLINCI gibt es zurzeit so viel zu tun, dass ich, insofern das Wetter passt, jeden Arbeitstag ein paar Stunden dort verbringe.  Eigentlich war ich nie besonders gut darin oder interessiert daran, zu gärtnern, aber irgendwie mag ich es gerade ganz gerne. Vielleicht auch weil ich froh bin, etwas Sinnvolles zu tun zu haben.   Je nachdem was gerade ansteht, gieße ich, jäte Unkraut (und hoffe dabei, dass ich nicht aus Versehen die falsche Pflanze rausreiße, aber ich glaube, ich hab’s inzwischen raus), grabe den Garten mit einer Hacke um (was etwas anstrengend sein kann, vor allem wenn die Sonne scheint) oder pflanze die zu groß gewordenen Pflanzen um. Alles meist natürlich mit meinen Kollegen, da ich sonst wahrscheinlich gar nicht wüsste, was ich machen muss.  Letzte Woche haben wir sogar ein neues Beet angelegt, wo wir dann auch weitere Sachen angepflanzt haben.  Die Pflanzen, die wir bei HUYSLINCI haben, werden übrig...