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Von Äpfeln und Schokolade

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Meine letzte Arbeitswoche ist am Freitag dann ausgeklungen, als ich nochmal bei der Computerklasse war und mich mit einer meiner Deutschschülerinnen getroffen habe.  Diesmal war ich bei ersterem auch etwas nützlicher und habe eine Schülerin (die wie ich glaube erst vor kurzem dazugekommen ist) in Word eingeführt- also erklärt, was man alles wo machen kann und bin dann auch noch zum Üben etwas dageblieben, sodass sie die Möglichkeit zum Nachfragen hatte.  Am Nachmittag hat sich meine Deutschschülerin dann etwas verspätet, wodurch ich nach der Mittagspause mit zwei Kollegen einfach noch etwas entspannt hatte, da diese auch nicht viel zu tun hatten. Irgendwie hat mich das auch etwas beruhigt, dass ich auf Arbeit nicht die Einzige bin, die manchmal etwas Zeit übrighat.  Dann ging es aber schließlich doch noch los und meine Deutschschülerin war echt lieb. Sie hat mir nämlich einen Apfel mitgebracht. Entweder einfach als Dankeschön oder als verfrühtes Geburtstagsgeschen...

Mein grüner kleiner Finger

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Eine neue Woche ging los und im Garten in HUYSLINCI gibt es zurzeit so viel zu tun, dass ich, insofern das Wetter passt, jeden Arbeitstag ein paar Stunden dort verbringe.  Eigentlich war ich nie besonders gut darin oder interessiert daran, zu gärtnern, aber irgendwie mag ich es gerade ganz gerne. Vielleicht auch weil ich froh bin, etwas Sinnvolles zu tun zu haben.   Je nachdem was gerade ansteht, gieße ich, jäte Unkraut (und hoffe dabei, dass ich nicht aus Versehen die falsche Pflanze rausreiße, aber ich glaube, ich hab’s inzwischen raus), grabe den Garten mit einer Hacke um (was etwas anstrengend sein kann, vor allem wenn die Sonne scheint) oder pflanze die zu groß gewordenen Pflanzen um. Alles meist natürlich mit meinen Kollegen, da ich sonst wahrscheinlich gar nicht wüsste, was ich machen muss.  Letzte Woche haben wir sogar ein neues Beet angelegt, wo wir dann auch weitere Sachen angepflanzt haben.  Die Pflanzen, die wir bei HUYSLINCI haben, werden übrig...

War diese Woche produktiv?

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Diese Frage stellt sich mir, wenn ich auf die letzten Tage zurückblicke und ich glaube, ich kann sie sowohl mit „Ja“ als auch mit „Nein“ beantworten.  Wenn ich noch auf das letzte Wochenende zurückschaue, finde ich sogar, dass ich gar keinen schlechten Start hingelegt habe, diese Woche produktiv zu machen. Ich konnte mich nämlich Samstagfrüh endlich dazu aufraffen, früh aufzustehen und joggen zu gehen und noch ein paar Fitnessübungen zu machen. Das war fast der erste Sport, den ich seit der Schulzeit gemacht habe. Es wurde also höchste Zeit und lief in Anbetracht der Umstände nicht mal so schlecht.  Dann bin ich nach dem Frühstück mit meinen Gastvater und meiner Gastschwester zum Arzt. Meine jüngste Gastschwester ist nämlich Freitagabend von der Schule nach Hause gekommen, weil sie krank war. Warum ich mich unbedingt stundenlang mit ins Wartezimmer setzen sollte, weiß ich nicht so richtig. Letztendlich wurde Malaria bei ihr festgestellt. Ihr ging es aber schon nachdem si...

Die Zeit rennt

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Ich bin jetzt schon etwas über einen Monat hier. Fühlt sich doch noch gar nicht so lang an, oder?  Auf Arbeit gibt´s schließlich auch immer noch nicht viel mehr zu tun als das, wovon ich euch schon berichtet habe und abgesehen von meiner Familie und meinen Kollegen habe ich auch noch nicht so viele Leute kennengelernt. Ich denke aber, dass sich das alles innerhalb der nächsten Monate stetig weiterentwickeln wird :) Wie ich schon geschrieben habe, war ich letzten Mittwoch mit zwei Kollegen beschäftigt, ein paar Essenszutaten an Schulen auszuliefern. Als wir gerade wieder auf dem Rückweg waren, hat es dann wieder einmal heftig angefangen zu schütten. Erstmal habe ich mir dabei nichts gedacht, passiert hier ja häufiger. Als ich dann aber von HUYSLINCI nach Hause kam, musste ich feststellen, dass aufgrund des Regens der große Wasserkanister, der mein Bad mit Wasser versorgt,  übervoll gelaufen und umgefallen ist. Dies hatte drei Dinge zufolge: 1. Erstmal kein fließendes Wa...

Zwischen Arbeit und Familie

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Die letzte Woche startete relativ unspektakulär. Ich bin auf Arbeit gegangen (inzwischen sogar endlich allein, ohne brüderliche Eskorte), wo nicht besonders viel zu tun war, und dann nach Hause, wo ich meine Freizeit etwas genossen habe (z.B. mit Lesen). Wenn es gerade nichts zu tun gibt, wobei ich meinen Kollegen helfen kann, ob im Garten, im Büro, etc., bereite ich einfach etwas für die Deutschstunden vor, Manchmal fühlt man sich an einen ruhigen Tag zwar etwas schlecht, weil man nichts anderes vorzuweisen hat, aber wenn es einfach im Moment nichts zu tun gibt, dann ist das hoffentlich für den Anfang okay. Immerhin sehe ich meine zwei „Schüler“ auch 2-3-mal die Woche, was schon für mich als Unerfahrene auch einige Vorbereitungszeit bedarf.  Mittwoch gab’s dann mal etwas Neues zu tun. Ich habe erfahren, dass ich am nächsten Tag mit ein paar Kollegen eine Partnerschule, die von HUYSLINCI unterstützt wird, besuchen würde, und es gab noch ein paar Vorbereitungen zu treffen, unt...

Ein neuer Alltag geht los

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Zurzeit klingelt um 6:40 mein Wecker. Dann wird nochmal auf Schlummern gedrückt, bis ich dann kurz vor 7 aufstehe. Ich vermute, je länger ich hier bin, desto später werde ich aufstehen. Aber gerade brauch ich noch die Zeit, dass ich mich in Ruhe fertig machen und frühstücken kann, bevor ich dann pünktlich oder auch etwas zu früh auf Arbeit bin, die für mich 8:30 startet.  Meine Familie überrascht mich auch jeden Tag mit etwas anderem zum Frühstück. Abgesehen von dem süßen Brot, dass es hier immer gibt, hatte ich schon Chapati, so etwas wie frittierte Teigtaschen mit Kichererbsen oder anderen Gemüse und eine gebratene Wurzel, die für mich nicht so leicht hinunterzubekommen war. Sie gehört auf jeden Fall in die Kategorie Essen, bei welchem ich mir noch unsicher bin, ob ich es mag.  Joel- mein älterer Gastbruder- hat mich auch noch die ganze restliche Woche jeden Tag auf Arbeit gebracht und wieder abgeholt, obwohl ich mir trotz meinem schlechten Orientierungssinn inzwischen...

Eine erste Woche voller erster Male

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Hallo ihr Lieben,  kaum zu glauben, dass es schon über eine Woche her ist, dass ich hier in Entebbe am Flughafen angekommen bin.  Es ist schon so viel passiert, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll zu erzählen.  Naja, wie wär´s mit dem Anfang: Unser erstes Wochenende in Uganda  Gut angekommen am Flughafen in Entebbe, wurden Finja, Philipp und ich von Trina und einem Teil ihrer Familie in Empfang genommen- so wie man es sich nach einem langen Flug vorstellt: mit viel Freundlichkeit und so einem süßen Schild mit unseren Namen darauf.  Nach einer kurzen Autofahrt, bei der wir auch schon einen Blick auf den Viktoriasee erhaschen konnten, kamen wir in unserem neuen zu Hause- zumindest für die nächste Woche- an.  Wir durften in einem kleinen Haus unterkommen, das sich auf Trinas Grundstück befand und von ihr schon mit allen möglichen Leckereien gefüllt wurde: Melone, Mango, Tomaten, Ingwer, … Nach einer kleinen Stärkung sind wir dann ...