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Neue Wege gehen

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Meine letzte Arbeitswoche hat sehr entspannt geendet. Donnerstag habe ich noch etwas Bürokram gemacht und den Wasserfilter gereinigt, da dies alle 2 Wochen notwendig ist. Manche meiner Kollegen benutzen diesen schon sehr gern, während andere ihn eher skeptisch beäugen und sich fragen, ob das Wasser aus dem Filter wirklich trinkbar ist. Außerdem hat mir die Lehrerin der Catering Class noch gezeigt, wie man traditionelle ugandische Pancakes macht, was eigentlich ziemlich simpel ist und super nett von ihr war. Dennoch könnt ihr euch zu Hause leider nicht darauf freuen, dass ich euch das „vorbacke“, da das Mehl, das dazu verwendet wird in Europa nicht typisch ist und so teuer, dass es sich nicht lohnen würde.  Ich und die Pancakes (Ja, die Qualität des Bildes ist nicht besonders gut, tut mit leid) Freitagfrüh hatte ich dann die Aufgabe bekommen ein ganzes Buch abzukopieren, was schon gefühlt die Hälfte meines Vormittags eingenommen hat. Nach dem Mittagessen bin ich dann noc...

Stapel voller Bücher

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Vorletzte Woche Mittwoch (05.02.) ging es endlich los. Wir haben mit der Herstellung der Notizbücher begonnen. Diese Arbeit nahm einen Großteil meiner letzten zwei Wochen ein und es war schön mal wieder etwas zu tun zu haben, sodass ich manchmal sogar noch ein bis zwei Stunden länger bleiben musste, um mit der Arbeit für den Tag fertig zu werden. Gerade die erste Woche konnten auch schon einige Schüler viel über dieses „Geschäft“ lernen, da für diese Art von Notizbüchern immer ein Bedarf für die Schule besteht. Sogar Trina kam mit zwei ihrer Töchter vorbei, um zu lernen und mitzuhelfen.  Inzwischen sind auch schon einige Bücher soweit fertig und werden jetzt noch nach Kampala geschafft, um sie zu schneiden, sodass sie einen ebenen und glatten Rand bekommen.  Bald können wir also auch schon mit dem Verkauf starten. Hoffentlich läuft das so gut, dass wir das ausgegebene Geld wiederreinkriegen und das Projekt weiterlaufen kann.  Die Seiten werden abgezählt und gef...

Es ist wie es ist, aber es wird, was du daraus machst!

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Nachdem meine Projektanträge weggeschickt waren, hieß es erstmal wieder warten, warten, warten, ….  Plötzlich hatte ich wieder kaum etwas zu tun. Mein Januar war allgemein aus einem ständigen Wechsel von Phasen mit viel Arbeit und Phasen, in denen ich teilweise im Office saß und gelesen habe, geprägt.  Den Rest der vorletzten Woche habe ich dann wie meistens mit meinem Deutschunterricht verbracht und habe seit langem mal wieder geholfen Kreide herzustellen sowie zu verpacken. (Die Herstellung und der Verkauf von Kreide bei HUYSLINCI ist übrigens auch ein Projekt, was ein Vuga-Freiwilliger vor Jahren gestartet hat und nun immer noch läuft – ziemlich cool wie ich finde)  Das Wochenende ist dann unspektakulär an mir vorbeigezogen und die nächste Woche hat noch unspektakulärer gestartet, weshalb ich mich schon begonnen habe zu langweilen. Dienstag habe ich nach der Arbeit aber nochmal kurz meine Deutschschülerin Vicky in ihrem Saloon besucht, wo sie mir sogar einen ...

Neues Jahr, neuer Start bei HUYSLINCI

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Am 6. Januar waren meine „Ferien“ dann wieder vorbei und ich musste zurück zur Arbeit, wo ich gleich einige meiner Kollegen wiedergesehen habe und wir mit einem kleinen Neujahrsputz gestartet haben. Außerdem mussten wir feststellen, dass die Ziegen unseren Garten über die Feiertage aufgefressen haben. Er ist zwar umzäunt, aber vor allem die jungen Ziegen finden immer irgendeinen Weg sich irgendwo durchzuquetschen. Besonders viel war aber in dieser ersten Arbeitswoche sonst nicht los. Es waren nur ein paar Kollegen im Büro und niemand hatte so richtig etwas zu tun, da viele meiner Kollegen auch ihren Vertrag noch nicht verlängert bekommen haben und daher nicht anfangen konnten, zu planen, was demnächst erledigt werden muss. (Oft werden nur Arbeitsverträge für ein Jahr ausgestellt, was bei all meinen Kollegen auch der Fall war) Und wie das halt so ist, wenn niemand um einen herum etwas Sinnvolles macht, sinkt auch irgendwie die eigene Arbeitsmoral. Trotzdem war ich mit dem Schreibe...

Weihnachtsferien

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Pünktlich zum Start der Schulferien in Deutschland ist auch das Büro von HUYSLINCI für zwei Wochen in die Weihnachtspause gestartet.  Am Freitag, unserem letzten Arbeitstag, fand noch ein Abschlussmeeting für das vergangene Jahr statt, nach welchem ich zumindest mental schon mit meinem Urlaub angefangen habe. Obwohl wir alle trotzdem noch bis um 5 ausharren mussten, bevor endlich Schluss war für dieses Jahr.  In dieser Zeit war aber, glaub ich, niemand mehr besonders produktiv. Zwischenzeitlich, als der „Boss“ gerade nicht da war, wurde auch nochmal die Musikanlage getestet und bei laut aufgedrehter Musik wurde noch eine kleine „Staff-Party“ gefeiert.  Nach der Arbeit bin ich mit meiner Kollegin Dianah noch zur Victoria Mall gefahren. Dort habe ich etwas Kleines für Finja und Rihanna zu Weihnachten besorgt und bin nach unseren Einkäufen mit ihr noch Eis essen gegangen, womit wir einen schönen Start hingelegt haben, die Weihnachtszeit zu genießen. Passenderweise wa...

Party after Party

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Schon wieder ist so viel Zeit vergangen, dass ich mich erstmal fragen musste: „Wo war ich denn überhaupt stehengeblieben beim letzten Mal?“, als ich angefangen habe diesen Blogbeitrag zu verfassen. Das ließ sich zum Glück leicht herausfinden, es war Ende November.  Ich war froh, dass ich pünktlich zum letzten Donnerstag des Monats nochmal die Tailoring Class besuchen konnte, um bei den Projekt zum Herstellen von Binden mal wieder zu unterstützen, wo ich dann wieder verschiedene Stoffe zugeschnitten habe und das am darauffolgenden Freitag dann gleich noch in meinen fälligen Monatsbericht schreiben konnte und dieser so gleich etwas weniger einseitig war, da auch dank unserer Visaprobleme meine Arbeit letzten Monat irgendwie weniger vielfältig war.  An eben jenen Freitag hatte es auch mal wieder richtig stark geregnet, sodass ich dann fast eine halbe Stunde zu spät kam, um mal eine Zeit zu erwischen, in der der Regen weniger stark war. Das war dann auch gar nicht schlimm. B...